Community-Reizüberflutung

Seit dem letzten Blogeintrag hat sich wieder sehr viel getan. Seit dieser Woche arbeite ich als Praktikant in der Redaktion von Radio Energy, ein europaweiter Radiosender. Dort darf ich Beitrage schneiden und erstellen, Hörer aufzeichnen und in Studio stellen und den Moderatoren zuarbeiten. Ausserdem war ich schon auf einer Pressekonferenz und durfte Anke Huber interviewen.

Es ist alles sehr Interessant und im Büro ein Gewusel, aber gerade das macht mir Spass. Zudem ist es beeindrucken zu erfahren, wie Medien doch eine Welt erschaffen und generieren.

Abends erledige ich dann mein eigentliches Praktikum bei Kongress Media. Seit einigen Tagen sind die Pressemitteilungen zum Enterprise 2.0 FORUM und zum ECM World SUMMIT veröffentlicht.

Ausserdem sind Björn und ich gerade dabei unsere Communities von Mixxt auf unser Wiki zu übertragen. Geplant ist ein besserer Service für die Teilnehmer der Konferenzen. Mit einem Passwort soll man sich zukünftig für alles von Kongress Media angebotene anmelden können. Je nach besuchter Veranstaltung, werden dann die rechte für die einzelnen Communities nach und nach freigeschalten und die Teilnehmer haben die einmalige Chance Key Notes von der Veranstaltung zu lesen, Videos anzuschauen, PDF-Dateien herunterladen, oder Diskussionen auf hohem fachlichen Niveau zu führen. Natürlich mit hochrangigen Teilnehmern und Referenten, also perfekt für das „Networking“. Ich finde diesen Ansatz sehr gut, da so die Synergie-Effekte am größten sind.

Diese Woche arbeite recherchiere ich nach Communities in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Im Grunde genommen ähneln sich die Community-Ansätze sehr. Sport, Reisen, Tiere oder einfach nur sinnloses Vernetzten. Einige Ansätze sind gut andere sind nur Kopien und sehr schlecht. Bei machen fragt mach sich sogar. „Wer braucht diese Community?“

Eigentlich finde ich Communities sehr interessant, doch wenn es für alles eine Community gibt hebt sich der Effekt der Vernetzung doch wieder auf? Damit meine ich Community-Modelle nach dem Motto „Die-Klopapierrolle-ist-lehr-Community – Treffe Gleichgesinnte“.

Dies ist meine Meinung. Mich würde eure Meinung interessieren. Braucht man für alles und jeden eine Community?

0 Responses to “Community-Reizüberflutung”


  1. No Comments

Leave a Reply