Nach einem sehr angenehmen Abendessen in der Züricher Altstadt mit Experten und Managern, ging es danach noch in eine sehr gute Pianobar. Trotzdem waren aber alle Teilnehmer des Swiss Intranet SUMMIT wieder gut erholt und anwesend. Interessant war z.B., das Intranet als Informationsmarktplatz zu sehen, wie das Credit Suisse vor hat. Allerdings koordiniert und mit verschiedenen Rechten. Ähnlich sieht das Kanton Zug. Ihr Ansatz heißt „Vernetzung auf einer Wissens- und Collaborationsplattform.
Es ist daher wichtig, das Management zu überzeugen, was Jane McConnell referierte. Doch tritt bei Intranets in verschiedenen Ländern und Kulturen immer dasselbe Problem auf. Wie generiert man hier den Inhalt? Hierfür hatte Silke Rau von Cognis Lösungen parat. Natürlich waren auch wieder die bekannten Gründe vom ersten Tag dabei.
Nach nur kurzer Mittagspause stellten dann die Moderatoren ihre Themen für die anstehenden Workshops vor. Nur alleine die Vorstellung der Themen, war für viele schon so spannend wie die Vorträge. Nach schneller Einigung, ging es dann gleich zur Sache. Die Teilnehmer hatten eine dreiviertel Stunde Zeit, die gestellten Themen zu diskutieren und zu beleuchten. Es ging um Blog vs. Wiki, User 2.0 usw. Es war eine sehr konzentrierte Stimmung bei der lautstärk Diskutiert wurde und man merkte, dass sich Experten endlich einmal mit ihres gleichen unterhalten konnten. Manche wollten gar nicht mehr aufhören. Zum Schluss stellten die Moderatoren ihre Projekte vor und Thomas Koch verlieh noch den ECM World Best Practis Award an die PricewaterhouseCoopers AG. Insgesamt hat mir Zürich sehr gefallen und der Kongress, obwohl es nicht mein Thema ist. Stephan Schillerwein hat sich beim Zusammenstellen dieses Programmes sehr viele Gedanken gemacht, was man sofort gemerkt hat.
Monthly Archive for May, 2008
Nach langer Bummelfahrt durch das wunderschöne Baden-Württemberg, kam ich direkt im 5 Sterne Marriot Hotel an.
Nach herzlichem Empfang, durfte ich den Guest-Check-In kurzzeitig übernehmen. Doch natürlich konnte es unsere speziel eingestellte Hostess viel schneller. Alles begann mit einem Fachvortrag was Intranet und Networks überhaupt sind. Gefallen hat mir, dass wir bei der Macromedia FH das Thema schon einmal behandelt haben. Das verdeutlicht mir zwei Dinge. Erstens haben Kongress Media Referenten Hochschulniveau und zweitens lernen wir bei der Macromedia FH die Themen, welche die Wirtschaft beschäftigen.
Es ging um Netzwerke und darum, dass sich theoretisch jeder sechste Mensch kennt. Für mich nicht neu, aber für viele Teilnehemer schon. Diese waren genauso begeistert wie ich, als ich dies das erste Mal hörte. Nach der Pause das absolute Highlight. Kongress Media hat es tatsächlich bei ihrer Premiere geschafft, eine Live-Konferenz nach New York zu schalten. D.h. Ton, Bild und Präsentation live über das Internet. Trotz mancher Verbindungsprobleme, welche weder an der Technik noch an Kongress Media lagen, wurde die Session ein Erfolg.
Nach einigen weiteren hochkarätigen Referenten, kristallisierte sich eines immer mehr heraus. Struktur ist alles in einem Intranet. Es muss zudem einfach und individuell sein, bzw. einen Mehrwert bieten. Der Nutzer muss erkennen, was IHM das Netzwerk bringt und somit dem Unternehemen die Rentabilität und den Wissensvorsprung. Natürlich gab es unterschiedliche Meinungen und Ansichten, aber im Grunde war das Stichwort Struktur das Wort des ersten Tages. Dies bedeutet auch, dass Suchmaschinen-Implementierungen perfekt genutzt und ausgebaut werden müssen.
Als sonntägliche Station, habe ich zum Barcamp nach Offenburg fahren dürfen.
Dies war mein erstes Barcamp. Hier treffen sich Blogger und Interessierte Internetverantwortliche um auf teils sehr hohem Niveau zu fachsimpeln. Das Konzept ist einfach aber intelligent. Jeder der Vorträge halten will, oder ein Thema als Anliegen hat, kann kostenlos teilnehmen. Nachdem die Teilnehmer sich auf das Tagesprogramm einigten, ging es auch schon los. Als Erstes habe ich mich für den Java Vortrag entschieden. Sehr spannend war es zu sehen, wie Java auf einer Sternenkarten-Homepage eingesetzt wurde.
Allerdings verstehe ich sehr wenig davon.
Danach besuchte ich den Vortrag über Social Networking. U.a. wurde den Besuchern vermittelt was überhaupt ein Netzwerk ausmacht, wie man Netzwerkeffekte aufbaut und nutzt. Als Plattform kann z.B. Facebook genutzt werden. Gleich im Anschluss wurde über Twitter diskutiert. Ist Twitter DIE neue Kommunikationsplattform, was gibt es für applications und wie kann man Twitter bei der PR nutzen?
Zusammenfassend war es spannend zu sehen, welche Menschen hinter den Bildschirmen und Blogs stehen und was für Möglichkeiten das Internet in den nächsten Jahren bietet.